Heißausbildung unter realen Bedingungen: Atemschutzeinsatz in der Brandsimulationsanlage
icon.crdate18.05.2026
Am vergangenen Sonntag absolvierten vier Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Horrenberg eine intensive Heißausbildung in einer mobilen Brandsimulationsanlage. Unter extremen Bedingungen von bis zu 600 °C konnten die Einsatzkräfte wichtige Erfahrungen für den Ernstfall sammeln. Die Übung stieß auch beim parallel stattfindenden Festbetrieb auf großes Interesse der Bevölkerung
Am Sonntag (17.05.2026) machten sich vier unserer Atemschutzgeräteträger mit dem MTW auf den Weg nach Malschenberg. Dort stand eine besondere und extrem wertvolle Fortbildung auf dem Programm: Das Training in einer mobilen Brandsimulationsanlage. Ein besonderer Rahmen bot sich den Einsatzkräften vor Ort, da die Ausbildung während des laufenden Festbetriebs stattfand. So durften die Wehrleute ihr Können und die anspruchsvolle Arbeit unter den Augen zahlreicher interessierter Zuschauer demonstrieren.
In der rund 20 m² großen Anlage lassen sich verschiedenste Einsatzlagen täuschend echt simulieren. Das Spektrum reicht von klassischen Zimmer-, Treppen- oder Verteilerkastenbränden über den gefährlichen Brand eines 20-kV-Verteilers bis hin zu einem Gasleitungsbrand. Ein besonderes Highlight und gleichzeitig eine der größten Gefahren im realen Brandeinsatz stellte die Simulation eines sogenannten „Flash-overs“ – der plötzlichen Durchzündung von Rauchgasen – dar.
Bei Temperaturen zwischen 300 °C und 600 °C herrschten in der Anlage absolut realitätsnahe Bedingungen. Für die Feuerwehrleute bot sich dadurch die optimale Gelegenheit, sich intensiv mit den Faktoren Hitze, Dunkelheit, Enge sowie den spezifischen Gefahren des Atemschutzeinsatzes vertraut zu machen. Betreut und überwacht wurde die Anlage während des gesamten Betriebs von speziell eingewiesenen Kräften vor Ort, um die maximale Sicherheit der Übenden zu garantieren.
Wir bedanken uns herzlich bei der Feuerwehr Malschenberg für die Einladung und die hervorragende Organisation sowie bei der NetzeBW für die Bereitstellung dieser wichtigen Ausbildungsmöglichkeit.








