Übungsberichte
Übung im Brandcontainer
Worum geht es? In dem von der EnBW gesponserten Übungsmobil werden verschiedene Brandherde wie Bett, Elektroschrank, Gasschieber und Treppen simuliert. Die Atemschutzträger steigen von oben in das blaue Gehäuse ein und arbeiten sich zum Ausgang nach unten durch Sie treffen dabei auf spezifische Situationen. Wir haben eine bestimmte Erwartung die es zu erfüllen gilt Die richtige Angriffstaktik und Wassermenge ist dabei entscheidend, weil es auch darum geht, im Ernstfall Löschwasserschäden zu minimieren", erklärt Karlberger, der 27 jährige Sohn des früheren Vizekommandanten der Örtlichen Wehr.
Dabei müssen die regelmäßig auf körperliche Fitness zu untersuchenden Atemschutzträger in ihrer schweren Montur mit Temperaturen von rund 900 Grad Celsius im Deckenbereich und 400 bis 600 Grad Hitze in gebückter Haltung umgehen. Vom Bedienstand des Übungsmobils aus, wo Mario Pugliese (Schönau) alles regelt, werden die Teilnehmer beobachtet. Bei der Passage gilt es auch, den Umgang mit einem verletzten Kameraden während des brenzligen Einsatzes zu üben Die Teilnehmer sollen dabei einen Lungenautomat umstecken und die Masken tauschen. Hinterher gibt es eine Manöverkritik und gegebenenfalls einen zweiten Durchgang, um etwaige Fehler oder Mängel auszumerzen. Abschließend wird in der Waschhalle des Gerätehauses das Verlegen von Schlauchleitungen in Gebäuden und das Absuchen von verrauchten Brandräumen trainiert. So verbringen Feuerehrleute einen Teil ihrer Freizeit. Auch am kommenden Samstag wieder.


